HSG Marsberg e.V.

Der Treffpunkt für Hunde aller Rassen und Mischlinge

Turnierhundesport

 

Den Turnierhundesport gibt es schon seit 30 Jahren und ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters und für Hunde aller Rassen möglich. Sportliches Training, das für jeden etwas bietet und das Ziel hat an Turnieren teilzunehmen. Grundgehorsam des Hundes und Freude an der Bewegung sind hier die Voraussetzung. Dazu bieten wir Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene.

Foto: (c) Nicole Wienroth

 

Unter dem Oberbegriff "THS" werden, ähnlich wie in der Leichtathletik und dem Breitensport, eine Reihe von eigenständigen Disziplinen zusammengefasst:  

Vierkampf in drei Leistungsstufen (Vierkampf 1, 2 und 3)

Geländelauf 1.000m, 2.000m und 5.000m

CSC - Combinations-Speed-Cup

Hindernislauf

Dreikampf

Shorty

K.O.-Cup

Foto: (c) Nicole Wienroth
 

Sport mit dem Hund macht Spaß. Dieses große Angebot bietet ideale Möglichkeiten zu spielerisch aufgebauten sportlichen Handlungen mit dem geliebten Vierbeiner. Durch differenzierte Anforderungen an das Leistungsvermögen der Teams wird die Hemmschwelle zum Einstieg in den Hundesport drastisch gesenkt und schafft nicht zuletzt auch für unsere Kinder und Jugendlichen eine attraktive Freizeitgestaltung mit Ihren Vierbeinern unter Gleichgesinnten.



Kurz gesagt, Hundesport ist die schönste Nebensache der Welt.



a) Vierkampf
Insgesamt gehören die Übungsteile: Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf zu dieser Art Körperertüchtigung für Mensch und Hund.

Gehorsamsübung
Ohne Gehorsam läuft im Hundesport gar nichts, also gehören zum Beispiel die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübung und beim Vierkampf 2 und 3 auch die Stehübung selbstverständlich als ein Übungsteil zum Vierkampf.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 


Hürdenlauf
Der Hürdenlauf verlangt vom Hundesportler gleich zwei Anforderungen: Schnelligkeit und Schnellkraft. Während wir als Menschen dieses trainieren müssen, bringt der Hund solche Voraussetzungen in aller Regel schon mit. Im Vierkampf 1, also der "Einsteigerklasse", haben Hund und Hundeführer eine 60 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam und parallel zu bewältigen, wobei der Hund vier Hürden in Höhe von 30 Zentimetern zu überwinden hat. Die Laufzeit und Fehlerpunkte fließen in die Gesamtwertung ein. Der Hürdenlauf des Vierkampf 2 und 3 beträgt die Laufstrecke 40 m, garniert mit insgesamt 6 Hürden. Die Anforderungen an die Sportlichkeit des Hundeführer werden hier gesteigert. Im Vierkampf 2 und 3 muss der Hundeführer ebenfalls die Hürden bewältigen. Ja und da können beide Fehler machen, Zeit- wie Gerätefehler. Hundeführer und Hund müssen auch hier zeigen, dass sie ein Team sind.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 



Slalomlauf
Es ist schon faszinierend, sich das gekonnte Zusammenspiel von Herrchen/Frauchen und Hund anzuschauen, wenn sie gemeinsam den 55 m (VK-1) bis 75 m (VK-3) langen und in den Slalomtoren 1,40 Meter breiten ZickZack-Kurs bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und keine Stange auslassen. Zwei Wertungsdurchgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 



Hindernislauf
Auch diese Strecke ist wieder 75 Meter lang. Hindernisse sind hierbei eine Hürde, Schrägwand, Tunnel, Steg, Durchsprung und  ein Hoch-Weit-Sprung. Der Hundeführer darf hingegen neben den Geräten laufen. Kaum zu glauben, aber trotz aller zu überwindenden Hindernisse ist der Hund meistens noch eher am Ziel als Herrchen/Frauchen und die ringen - dort angekommen - ganz schön nach Luft, spätestens nach dem zweiten Wertungsdurchgang.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 

 

b) Geländelauf
Da fast jeder gesunde Hund, egal ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, von sich aus die Voraussetzungen zum Lauftraining mitbringt, ist der Einstieg in diese THS Disziplin verhältnismäßig einfach. Der Geländelauf ist nicht nur ein Erlebnis für beide, sondern fördert auch die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden, den Ausgleich zu der oft monotonen Tätigkeit im Berufsleben. Geländelauf mit dem Hund ist so richtiges Abschalten von den vielen Dingen des Alltags. Die Laufstrecke, häufig durch Wald und Flur und selten asphaltiert, wird mit angeleinten Hund bewältigt. Auch hier sind - wie in den anderen Disziplinen - Gehorsam und sozialverträgliches Verhalten des Hundes Grundlage und Garant für Spaß und Erfolg.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 



c) CSC - Combinations-Speed-Cup
Wenn ein CSC-Parcours aufgebaut wird, gibt es richtige Wettkampfstimmung. Drei Hundeführer sind mit ihren Hunden am Start. Hier geht es um Tempo, Gehorsam, Sozialverträglichkeit der Hunde - trotz hoher Anspannung - und um Führigkeit. Der Parcours ist in drei Sektionen, gespickt mit Hindernissen, Slalomtoren und Wendestangen aufgeteilt und jeder Hundeführer steht mit seinem Hund an der ihm zugewiesenen Startposition und darf dort erst dann loslaufen, wenn der vorherige Läufer sein Ziel erreicht hat. Ähnlich den Staffelläufen in der Leichtathletik, jedoch ohne Staffelübergabe, laufen die Spielregeln des CSC.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 



d) Hindernislauf
Eine ideale Möglichkeit in den Wettkampfsport einzusteigen. Der Hindernislauf aus dem Vierkampf wird als eigenständige Disziplin ausgeführt.

Foto: (c) Nicole Wienroth
 



e) Dreikampf
Die nächste Möglichkeit in den Wettkampfsport einzusteigen ist der Dreikampf. Dieser besteht aus den drei Laufdisziplinen des VK-1 (Hürdenlauf, Slalomlauf, Hindernislauf). Da der Hund diese Laufdisziplinen üblicherweise schneller erlernt als den perfekten Gehorsam, ist es ideal hierüber den Einstieg in die Königsdisziplin, den Vierkampf, zu finden.

Foto: (c) Nicole Wienroth



f) Shorty
Diese Form des Wettkampfes lässt sich am besten als Kurzbahn CSC bezeichnen. Zwei parallele Hindernisbahnen stellen die Anforderung an die Teams dar. Durch die im Gegensatz zum CSC reduzierte Grundanforderung an den Ausbildungsstand von Hund und Hundeführer wird auch mit dem Shorty die Hemmschwelle zum Einstieg in den Wettkampfsport nach unten verschoben. Auf der anderen Seite eignet sich der Shorty, bedingt durch den geringen Platzbedarf des Parcours, auch für die Durchführung in Hallen.

g) K.O.-Cup
Eine weitere Variation des Themas Turnierhundesport wird mit dem K.O.-Cup demonstriert. Zwei Teams Mensch/Hund kämpfen auf parallelen, baugleichen Hindernisparcours um den Sieg. Im k.o.-System Sieger gegen Sieger, wird so der Tagesbeste ermittelt.
Spätestens bei dieser Disziplin wird nicht nur von den Teilnehmern körperliche Fitness verlangt. Das Publikum als leistungsförderndes Element ist aus dem Turnierhundesport nicht wegzudenken. Schon manch einer kam heiser nach Hause.

(c) DVG - Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine

 

 

 

Ihre Ansprechpartner für THS in unserem Verein sind:

Sandra Claes & Michael Wienroth